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Social Media Erfolg eines Handwerkbetriebs inkl. 3 Tipps für Social Media Marketing

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Franjo Sestak erzählt auf seiner Dachterasse in Weißenburg was sich seit der Zusammenarbeit mit den Growth Rockets verändert hat.

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Mit Heizungen und Klemmzangen in kürzester Zeit Aufmerksamkeit zu generieren klingt komisch? Nicht für uns. Denn bei dem Heizungsbetrieb “FAT Sestak” war genau dies der Fall. Wie wir dabei das allseits bekannte Problem des Fachkräftemangels angegangen sind und seine Reichweite durch Growth Hacking auf Social Media um bis zu 200% steigern konnten, kannst Du in unserem Use-Case nachlesen.

Werbung für Restaurants und im Einzelhandel sind nichts unübliches. Doch speziell handwerkliche Betriebe gehen oft davon aus, dass sie mit ihrer Thematik nicht die breite Masse ansprechen können. Dass dies keinesfalls zutrifft bestätigt unser Use Case mit einem unserer ersten Kunden, FAT Sestak. Seit 2007 ist der Familienbetrieb auf Heizungs- und Sanitärsysteme im Großraum Weißenburg und Gunzenhausen spezialisiert.

 

Was war die Ausgangslage des Use Case?

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Franjo Sestak –
Handwerskunternehmer seit 
über 12 Jahren

Wie bei den meisten Handwerksbetrieben, mangelte es Franjo Sestak nicht an der Auftragslage. Stattdessen stellte ihn die Suche nach qualifiziertem Personal vor eine große Herausforderung. Konkret heißt das, dass er zwar knapp 30 Bewerbungen für die Stelle der/des Bürokauffrau/-manns erhielt, jedoch nur eine einzige für den Beruf des Installateurs. Das Problem lässt sich vor allem auf das schlechte Image der Handwerksberufe zurückführen.

“Jeder spricht im Handwerksberuf vom Fachkräftemangel. Umso wichtiger ist es doch, dass ich mein Unternehmen vor allem für junges Personal ansprechend darstelle”, erklärt Franjo. Statt auf ein Wunder zu hoffen, wollte er also proaktiv mit einer user-freundlichen und modernen Gestaltung der Homepage sowie seiner Social Media Kanäle bei potentiellen Arbeitgebern punkten.

Warum auf Experten setzen?

“Ich hatte zwar schon eine Homepage und einen Social Media Auftritt, aber das lief mehr nebenbei”, erzählte Franjo. Deutlich zeigte sich dies beispielsweise bei der Suche nach neuen Installateuren für seinen Betrieb. Seine Homepage hatte keine Karriereseite, bei der die offenen Stellen für User auffindbar waren. Auch die Social Media Kanäle wurden nur in unregelmäßigen Abständen befüllt. “Ich hatte das Gefühl, dass der Erfolg auf Facebook und Co. stagnierte. Daher wollte ich das Ganze professionalisieren, um die Plattformen wirklich sinnvoll und mit einer einheitlichen Strategie zu nutzen.”, so der erfahrene Heizungsinstallateur.

In dem Fall haben wir zum Growth Hacking geraten. Warum? Weil dadurch Werbemittel basierend auf Online-Nutzerdaten gezielt und intelligent eingesetzt werden können. Statt Werbekampagnen laufen zu lassen und nach Beendigung den Erfolg zu beurteilen, kann während des Prozesses jederzeit „reingegrätscht“ werden um so kontinuierlich zu optimieren. Der große Vorteil: Wir konnten vorhandene Ressourcen ohne Streuverluste effektiv einsetzen.

A/B Testing für den Social Media Post  des Use Case "Fat Sestak" - Growth Rockets
Beispiel unseres A/B Testings bei einer Facebook-Werbekampange für Handwerksbetrieb

Im Use Case von „FAT Sestak“ haben wir uns bei der Social Media Kampagne zur Steigerung der Reichweite für ein A/B Testing entschieden, d.h. zwei fast identische Posts, zur gezielten Generierung von relevanten Likes für die Unternehmensseite, wurden auf Facebook beworben. In der Werbeanzeige wurde der User gezielt zum Liken der Fanpage aufgefordert. Diese Ad’s wurden an eine zuvor eingegrenzte Zielgruppe ausgespielt.

Nach kürzester Zeit erkannten wir, dass der Post mit der klaren Handlungsaufforderung, dem obenstehenden Gefällt-mir-Aufruf (Bild links), wesentlich mehr Aufmerksamkeit generierte. Bei der B-Version wiederum stagnierte der Erfolg auffallend. Daher stellten wir den zweiten Post ein und bewarben weiterhin die erfolgreiche Version.

Innerhalb von zwei Tagen haben mehr als 70 Personen die Facebook-Seite geliked. Durch regelmäßige Postings mit informativen und unterhaltsamen Inhalten bauen wir nach und nach die Reichweite auch durch organische, also kostenlose Postings auf. Auch der Einsatz eines Gewinnspiels hatte großen Erfolg. Die Interaktionsrate stieg durch die wöchentlichen Posts auf insgesamt 5000 (!) %. Ja, richtig gelesen. Heute, vier Monate nach unserer ersten Growth Hacking Maßnahme, hat die FAT Sestak GmbH Fanpage statt den anfänglichen 170 Likes, knapp 500.

Growth_Rockets_Use_Case_Digitalisierung_Handwerksbetrieb
Auszug aus den Facebook-Insights von “FAT Sestak” – einem Handwerksbetrieb

 

Social Media als wichtigen Recruiting-Kanal nutzen

Dass sich diese reichweitenstarke Imagepflege auch in der Qualität der Bewerbungen bemerkbar macht, beweist unser Use Case. Mehrere, jetzige Arbeitnehmer wurden über Facebook auf ihn aufmerksam. Doch auch die Optimierung der Homepage beeinflusste dies maßgeblich. Dabei stand vor allem die Integration einer Bewerbungs-Seite und der Chatfunktion “WhatsApp” (DSGVO-konform natürlich) im Fokus. Interessenten können dadurch direkt und unkompliziert mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Die 1:1- Kommunikation benötigt weder ein Log-In, noch die Verwendung eines externen E-Mail-Providers. Dies macht sich auch im Bewerberprozess bemerkbar. Laut der Studie “Recruiting Trends 2017” des Staufenbiel Instituts, gehört der Kanal zu den Top 10 der Social-Recruiting-Channels.

 

Marketing ist für alle da!

Der Use Case von “FAT Sestak” zeigt deutlich, dass auch Handwerksbetriebe Potential für einen spannenden und zeitgemäßen Social Media Auftritt haben. Das hat nicht nur positiven Einfluss auf den Bekanntheitsgrad und die Imagepflege, sondern auch auf den Recruitingprozess. Langfristig möchte der Heizungsbauer seine Social Media Kanäle weiterhin ausbauen und für sich nutzen.

 

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Dann schreibe uns gerne über unsere Facebook Chatfunktion an oder downloade jetzt  unser kostenloses Whitepaper mit 19 Tipps für erfolgreiches Marketing.


Hacks to go:

3 einfach Tipps für das Social Media Marketing von Handwerksunternehmen

 

  • Social Media ist ein Muss! Konzentriere dich auf wenige Kanäle, die du jedoch professionell pflegst. Stelle dabei sicher, dass die hochgeladenen Bilder eine gute Qualität haben und du potentielle Arbeitnehmer und Kunden durch unterhaltsame Inhalte abholst.
  • Teile dein Wissen! Du hast Tipps oder Tricks, die deine User begeistern können? Dann zeige sie in Form eines kleinen Do it Yourselfs. Dies kannst du beispielsweise durch ein kurzes Video auf Facebook und Instagram oder einem Beitrag mit Fotos aufarbeiten.
  • Lass deine Kunden sprechen! Gebe deinen Kunden eine Stimme und lasse sie beispielsweise in einem kleinen Interviews mit Fotos über die Zusammenarbeit und das Endergebnis erzählen. Die direkte Emfpehlung eines zufriedenen Kundens ist nach wie vor das beste Marketing.