Wie du mit Hilfe von 10 Growth Hacks dein Image aufbaust und Mitarbeiter:innen gewinnst

Dein Image gehört nicht in Praktikantenhände!

Laut der Bundesagentur für Arbeit besteht in Deutschland ein großer Mangel an Arbeitskräften. Stolze 1,2 Millionen Arbeitskräfte werden in deutschen Firmen gesucht. Per se keine neuen News, dennoch wirkt sich dieser anhaltende Zustand des Fachkräftemangels negativ auf die Arbeitswelt und den Fortschritt in Deutschland aus.

Ein gutes Image verschafft deinem Unternehmen einige Wettbewerbsvorteile: Du findest leichter Investoren, ziehst gute Mitarbeitende an, hältst loyale Mitarbeitende im Unternehmen und darfst dich über loyale Kund:innen freuen. Es gibt viele Gründe, das Unternehmensimage ernst zu nehmen und als Führungskraft aktiv zu gestalten.

Nun gibt es jedoch einige Unternehmen, denen die Bewerber:innen die Bude einrennen. But how – woran liegt es, dass die einen händeringend Mitarbeiter:innen suchen und die anderen aus über 1000 Bewerbungen aussuchen können?

Wir verraten’s dir: Es ist das Image! Denn das Firmenimage gehört eben nicht in Praktikantenhände und bestimmt maßgeblich über den Erfolg oder Nichterfolg eines Unternehmens auf dem Arbeitsmarkt.

Natürlich zeichnet sich aktuell keine Trendwende des Fachkräftemangels ab, d.h. der War of Talents ist real und wir sind mitten drin. Doch es gilt die Aufgabe selbst anzupacken und nicht nur neue Mitarbeitende zu gewinnen, sondern auch die bestehenden im Unternehmen zu halten.

Woran liegt es also, dass das Image einiger Unternehmen so schlecht zu sein scheint?

Es gibt keinen Fachkräftemangel, nur ein schlechtes Image.
– Duygu Bayramoglu, Gründerin von Growth Rockets

Das Image des Unternehmens spielt bei der Belegschaft und dem Personalmarketing immer eine wichtige Rolle. Auch hier eilt Unternehmen ihr Ruf meist voraus.

Wenn Vorgesetzte länger in einem Betrieb arbeiten, befinden sie sich meist in einem eigenen Kosmos – Stichwort Betriebsblindheit. Sie bekommen nicht mehr mit, auf welchem Niveau und mit welchem Image sie auf dem Arbeitsmarkt treten – zumal sich dieses Niveau in dynamischen Branchen sehr schnell ändert.

Bevor sich die Verantwortlichen mit den passenden Maßnahmen für ein gutes Image beschäftigen, müssen sie das Imageproblem richtig erkennen.

Alles beginnt mit der konkreten Einschätzung, welche Faktoren das Unternehmensimage positiv oder negativ beeinflusst. Es gibt viele verschiedene Einflussfaktoren, die als Anzeichen für ein Image Problem gelten. Folgend haben wir euch die größten Herausforderungen und Ursachen für angeknackste Unternehmensimages aufgelistet.

Die Herausforderungen für die Arbeitgeber:innen sind offensichtlich:

  • Motivierte Mitarbeiter für das Unternehmen zu finden, gestaltet sich schwierig
  • die Unzufriedenheit macht sich in der geringen Produktivität bemerkbar
  • Mitarbeitende laufen zur Konkurrenz über (mehr Benefits, harmonisches Betriebsklima können Gründe dafür sein)
  • der Zeit- und Ressourcenmangel steigt durch die Auftragslage (hohes Arbeitspensum, trotz sinkender Mitarbeiterzahlen)
  • Verkäufe bleiben aus

Die Ursachen für ein schlechtes Image in Unternehmen liegen für uns klar auf der Hand:

  • Es herrscht eine „Es bleibt alles so wie es ist“-Mentalität
  • Die versprochene Benefits werden nicht umgesetzt
  • Das Gehalt entspricht nicht dem Markt
  • Fordernde Aufgaben ohne Wertschätzung
  • Es gibt keine PR-Abteilung oder geschultes Personal, welche sich um den Imageaufbau kümmern

Erkennst du dich in einem der Punkte wieder?

Unsere Growth Hacks, damit ein Image-Aufbau gelingen kann:

  1. Sei Vorbild und nimm dir das Thema Image-Aufbau als Führungskraft persönlich an – überlasse diese Mammutaufgabe nicht nur den Praktikant:innen!
  2. Beginne mit der Selbstreflektion und im besten Fall einer Analyse bzw. Umfrage bei deinen Mitarbeitern.
  3. Verstehe Mitarbeiter:innen als Corporate Influencer:innen und lasse ihnen auch digitalen Freiraum.
  4. Je mehr Vertrauen und Rückhalt du deinen Mitarbeitenden gibst, desto häufiger berichten deine Angestellten über Highlights in ihrem Job und lassen ihr Umfeld an deinen Unternehmenserfolgen teilhaben. #spreadtheword
  5. Höre deinen Kund:innen und Mitarbeitenden zu und hole regelmäßig Feedback ein – auch digital.
  6. Sprich die Sprache deiner Zielgruppe statt Fachjargon.
  7. Gehe unbedingt auf den Wandel der Gesellschaft, digitale Themen und Vereinbarkeit von Arbeit und Familie ein.
  8. Mehr denn je wird der Beruf zur Berufung – Gib deinen Mitarbeitenden das Gefühl von Wertschätzung. Ein ehrlich ausgesprochenes „Dankeschön“ kann Wunder bewirken.
  9. Lebe deine Werte authentisch & transparent.
  10. Offen für Kritik aus den eigenen Reihen sein und nicht als harmlos abtun, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Wie du mit Hilfe von 10 Growth Hacks dein Image aufbaust und Mitarbeiter:innen gewinnst

Social Media als Boost für deinen Imageaufbau

Social Media kann ausschlaggebend für deine Außenwirkung und das Image deines Unternehmens sein.

  1. Sei aktiv in sozialen Netzwerken, die wichtig für deine Branche sind und wo sich die Konkurrenz aufhält.
  2. Impulse von jungen Leuten und das direkte Feedback zu deiner Community ist Goldwert.
  3. Regelmäßige Social Media Aktivitäten führen, mit Hilfe simpler Growth Hacks, zu mehr Sichtbarkeit bei potenziellen Arbeitnehmer:innen.
  4. Vorsicht: Die Inhalte müssen an die Unternehmensstrategie angepasst sein und auch in der digitalen Welt ist Authentizität unabdingbar.

Hier gilt: Sofern es kein In-House Marketing Team gibt, hol dir einen beratenden und erfahrenen Partner an die Seite, der dich beim Aus- und Aufbau deiner Social Media Präsenz unterstützt und mit dir ganzheitlich und professionell in die digitale Welt startet!

Unser Fazit

Fachkräftemangel hin oder her – wenn du tolle Mitarbeitende langfristig gewinnen willst, solltest du ab Tag 1 professionell und mit Strategie am Recruiting und deiner Außenwirkung arbeiten. Handle aktiv, etabliere Strukturen, die deinem Image einen positiven Schwung verleihen. #doityourself

Maßnahmen zur Verbesserung des Unternehmensimages lohnt sich nämlich aus vielerlei Gründen: Ein gutes Image führt nachweisbar zu Umsatzsteigerungen, in Krisenzeiten kann eine gute Reputation Schaden abfedern. Durch klare Positionierung, wertebasiertes Handeln sowie durch geschickten Einsatz von Corporate Influencern kannst du dein Image in der Öffentlichkeit nachhaltig verbessern.

Am Ende geht es darum, gegenüber Mitarbeitenden authentisch zu bleiben, ehrlich zu sein, Fehler offen anzusprechen und vor allem aktiv zu handeln – und dein Image eben nicht nur den Praktikant:innen zu überlassen. Dadurch gewinnt dein Unternehmen an Glaubwürdigkeit und Vertrauen – extern und intern. Hält man dein Unternehmen also für ehrlich, hands-on und authentisch, spricht man ihm automatisch auch mehr Kompetenz als Arbeitgeber zu.

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